Ein Tag im Leben der Bonobos

Die Bonobos leben in der Gruppe, aber sie verhalten sich alle sehr indiviuell. Jeder hat seinen eigenen Charakter, seine Vorlieben und seine Gewohnheiten. So wird das junge Männchen Inongo seine Bananen nicht zum Frühstück essen, sondern erst später gegen 11 Uhr, das Weibchen Maya mag nicht Milch, jedoch liebt sie Joghurt überaus!!

Es ist nicht leicht 20 Individuen, die sehr gut wissen was sie wollen, gleichzeitig zu händeln.

Ihr Verhalten wie ihre Konstitution erlauben es uns sehr leicht sie zu erkennen. Es reichen ein oder zwei Tage, und Besucher wird das ebenfalls gelingen. Dieser Individualismus ist sehr charmant und hält uns ständig beschäftigt...

Ihr Essen

Bonobos essen oft ...

Mahlzeiten bilden sehr erwartete Momente im Refugium, sie rhythmisieren den Tag. Das sind große Augenblicke für Beobachtungen über das soziale Verhalten.

Oft haben an den Mahlzeiten Besuchergruppen beobachtend teil.



Bonobos essen vor allem:

FRÜCHTE:

Ananas, Apfelsinen, Wassermelonen, Äpfel, Zimt, Bananen, Passionsfrüchte und alle wilden Früchte der Saison.



GEMÜSE:

Kohl, Zwiebeln, Mais, Süßkartoffeln und ...

BLÄTTER:

Spinate, es gibt in der DRK eine unberechenbare Zahl eßbarer Blätter.


STÄMME:

Micugu, Zuckerrohr und mehr

RINDEN:

werden oft im Wald gegessen

NÜSSE:

alle Arten, Erdnüsse, Palmnüsse, Walnüsse


Bonobos mögen Eier, kleine Insekten, aber auch Milch, Joghurt ...


Mickael ordnet die leeren Schüsseln, in denen er hofft noch einige Tropfen Milch zu finden.



In der Freiheit bekommt ein Bonobokind bis zum Alter von 4 Jahren die Brust der Mutter. Im Refugium wird der Kalziumbedarf täglich ausgeglichen. Das wird von den Bonobos sehr geschätzt.


Bonobos trinken auch gern Wasser.

Ihr Spielen

Sie spielen den ganzen Tag...

die kleinsten mit den ältesten und umgekehrt.

Die Älteren geben den jüngeren Gelegenheit ihre Technik zu lernen in den Bäumen zu klettern oder zu springen.





Ihr Schlafen

Die Bonobos im Refugium schlafen manchmal...!!

Sie machen Siesta während des Tages, indem sie sich Nester bauen. Das ist ein wichtiger sozialer Moment. Die älteren Bonobos nehmen es sehr ernst und zeigen den Jüngeren wie es geht. Die Nester werden aus geflochtenen Zweigen mit Blättern und auch frischem Stroh gefertigt. Sie werden jeweils nur ein mal benutzt.

Im Refugium benehmen sich die vielen jungen Bonobos sehr turbulent, in einer Erwachsenengruppe sind die gemeinsamen Ruheperioden sehr wichtig.

Am Ende des Tages treffen sich die Bonobos des Refugium an dem Korridor, der sie zu den Schlafräumen führt. Für ihre Sicherheit und ihren Schutz schlafen alle Bonobos in einem großen Raum mit geräumigen Käfigen. Die Wahl wer mit wem in welchem Käfig schläft, beruht auf den Freundschaften des zuende gehenden Tages. Sie erhalten dort auch die letzte Mahlzeit des Tages.